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  • AutorenbildRemo Daguati, CEO LOC AG

Wie Positionierungskonzepte nicht zum Papiertiger werden

Standorte brauchen klare Positionierungen. Genauso wichtig sind aber auch griffige Umsetzungsmassnahmen, welche eine Vision in die Gegenwart führen.


Folgende drei Beispiele verdeutlichen, wie Positionierungskonzepte einen frühen Beitrag zur künftigen Wirtschaftsentwicklung leisten können. Als Berater sei aber gesagt: gelungen sind sie nur dank der Hartnäckigkeit unserer Kunden.


Beispiel Sisslerfeld (Kanton Aargau, Fricktal)

LOC AG durfte Anfang 2016 zusammen mit kantonalen und regionalen Stellen die Grundeigentümer auf dem Sisslerfeld bei ersten gemeinsamen Gesprächen begleiten. Nachdem es beim Kanton zu Wechseln in den Zuständigkeiten kam, wurden seitens LOC Empfehlungen zu Vorgehensvarianten abgegeben. In der darauf folgenden Testplanung wirkte die LOC AG im Expertengremium für das Thema "Positionierung" mit. Verschiedene Teams erarbeiteten wertvolle Lösungsansätze. Bereits im Oktober 2022 gab die Firma Bachem bekannt, dass in einer ersten Phase über 500 neue Arbeitsplätze im Sisslerfeld angesiedelt werden. Bachem ist auf die Entwicklung und Herstellung von Peptiden und Oligonukleotiden spezialisiert – das sind komplexe Moleküle, die als medizinische Wirkstoffe für die Pharmaindustrie hergestellt werden. Langfristig bietet die von Bachem erworbene Fläche Raum für bis zu 3'000 Arbeitsplätze.


Beispiel Urner Talboden / Werkmatt Uri

In den Jahren 2019/2020 skizzierte die LOC AG zusammen mit der Urner Kantonalbank und dem Kanton Uri mögliche Szenarien für die Entwicklungsflächen rund um den neuen Kantonsbahnhof Uri. Dabei wurden auch die Vermarktungsanstrengungen zwischen den Akteuren abgestimmt. Mitunter wurden Ideen formuliert, wie die verschiedenen Baufelder bespielt werden könnten. Im Dezember 2021 wurde der Kantonsbahnhof feierlich eröffnet, im März 2022 eröffnete die Urner Kantonalbank ... Im Jahr 2023 konnte kommuniziert werden, dass die Werkmatt AG ein multifunktionales Arbeits- und Kreativerlebnis auf den Baufeldern 9 und 13 realisieren wird. Dazu sieht das integrale Konzept eine Kombination von Begegnungszonen, Werk-Hotel mit bis zu 80 Zimmern, Co-Working, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie und Shopping-Erlebnissen vor.


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Beispiel Werkraum Holz und Energie (Wattwil, Kanton St.Gallen)

Die LOC AG konnte in den Jahren 2017/2018 ein Grob- und Detailkonzept beisteuern, wie ein Säntis Innovations-Cluster um den Themenbereich Holz in Wattwil aufgebaut werden könnte. Die Gemeinde Wattwil hat in den Folgejahren die Projektidee weiter getrieben und die Projektträgerschaft ergänzt und erweitert. Nach jahrelanger Vorarbeit liegt nun Anfang 2023 das Vorprojekt für den Werkraum Holz und Energie in Wattwil vor. Das Ziel ist, Weiterentwicklungen rund um die Themen Holz und Energie zu stärken und die breite Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Geplant ist ein dreigeschossiger Kopfbau mit angebauter Werkhalle, in welchem auf rund 3400 Quadratmetern Nutzfläche ein «Forum für Innovation und Nachhaltigkeit» entsteht.





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